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    Auf der PARTNER PFERD fest im Sattel!

    06.01.16 | 10:09 Uhr | Bildquelle: Jörn Haufe / Robert Martin

    Ein schlecht sitzender Sattel kann bei Pferd und Reiter eine Vielzahl von Problemen verursachen. Die PARTNER PFERD ebnet den Besuchern im neuen Jahr den Weg zu einem Sattel in perfekter Passform und präsentiert zahlreiche Aussteller, ausgesuchte Hersteller und Informationsveranstaltungen zum Thema direkt vor Ort. Der Sattlermeister und Sachverständige des Bundesverbands für Sattler, Tom Büttner, erklärt, was genau eigentlich den perfekten Sattel ausmacht.

    Der Sattel gilt als die grundlegende Basis beim Pferd. Sein wichtigstes Merkmal sollte die genaue Passform sein. Die Leistung des Pferdes lässt sich durch einen passenden Sattel steigern, da sich sowohl Pferd als auch Reiter besser präsentieren können, wenn der Sattel für beide Parteien angenehm sitzt und nicht beengt. Ein schlecht sitzender Sattel führt bei Pferden zu verkürzten Gängen, Steifheit, weggedrücktem Rücken und Widersetzlichkeit bis hin zu massiven Verletzungen. Beim Reiter können ein falscher Schwerpunkt, eine Beeinträchtigung von Sitz und Einwirkung, eine Neigung zum Stuhl- oder Spaltsitz, mangelnder Halt an der Pausche und eine Stagnation der reiterlichen Entwicklung auftreten. Den richtigen Sattel zu finden ist nicht immer einfach. Auf der PARTNER PFERD sind ausgesuchte Aussteller, Hersteller und Sachverständige direkt vor Ort. Zusätzlich wird zu diesem Thema eine Vorstellung im Aktionsring „Sattler und Tierarzt im Dialog: Die Anatomie des Pferderückens - eine wichtige Grundlage für einen passenden Sattel“ präsentiert, um Freunde des Pferdesports umfassend zu informieren. Auf der Expo in Halle 1 präsentieren sich zahlreiche Händler und Hersteller zum Thema, wie CWD, Amerigo, Sellerie Equipe und die Sattlerei Tom Büttner.

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    Dipl.-Ing. Tom Büttner, Sattlermeister und Sachverständiger des Bundesverbands für Sattler, erklärt, warum ein schlecht sitzender Sattel schnell zu einem Gesundheitsrisiko für Pferd und Reiter werden kann: „Der Sattel ist der Vermittler zwischen Pferd und Reiter, er muss sowohl dem Pferd als auch dem Reiter passen. Für die Anpassung ist ein erfahrener Spezialist vonnöten. Viele Leute schauen nur, ob der Sattel zum Pferd passt.”, berichtet Tom Büttner. „Da stetige Exterieurveränderungen durch Fütterung, Haltung und Trainingszustand beim Pferd auftreten, muss ein Sattel unbedingt einstellbar/feststellbar sein, wenn man nicht alle zwei Jahre einen neuen Sattel kaufen will. Es ist langfristig gesehen günstiger, dem Jungpferd bereits einen guten Sattel auf den Pferderücken zu geben, der gut passt, vom Fachmann verstellbar ist und die Entwicklung des Pferdes begleiten kann.”, führt er an. Bei der Kontrolle des Sattels legt der erfahrene Sattlermeister ein besonderes „Augenmerk auf das Exterieur des Pferdes, folglich wie das Pferd vom muskulären Zustand entwickelt ist.
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    Wie ist der Rücken des Pferdes geformt und wie wird er sich verändern? Wichtig ist besonders die vordere Gliedmaße, da die Tiere viel Freiheit im vorderen Bereich benötigen, um Schultermuskulatur aufbauen zu können. Auch die Länge des Sattels ist hierbei bedeutsam. Der Schwung des Sattelbaumes muss mit dem Schwung des Pferderückens übereinstimmen.”, erklärt er. Beim Sattelkauf sollten die Kunden darauf achten, dass „der Sattler einen Service zur langfristigen Kontrolle des Sattels“ anbietet. „Wenn ich einen Sattel verkaufe, und er passt nach einem halben Jahr noch, dann habe ich einen guten Job gemacht“, verrät der Experte.

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